Stillsitzen vermeiden

Stillsitzen - warum man es vermeiden sollte

Stillsitzen erhöht das Risiko von Gesundheitskrankheiten. Wenn du dich mehr bewegst, wird dein Körper mit mehr Sauerstoff versorgt und produziert wieder die Stoffe, die den Blutkreislauf von Fetten und Zucker befreien. Bei der Arbeit aktiv zu bleiben, auch in den Pausen, ist gut für dich und deine Gesundheit. Wenn du dich mehr bewegst, bist du zufriedener und hast mehr Energie für wichtige Tätigkeiten. Vermeide es also, zu einem sitzenden Menschen zu werden!
Eine Frau steht an einem höhenverstellbaren Schreibtisch in einem mit Schalldämpfern ausgestatteten Raum

Bewegung erhöht die Gesundheit

Wenn du eine Zeit lang still gesessen hast, fühlen sich wahrscheinlich deine Muskeln steif. Das liegt an der Muskelverspannung. Aufzustehen scheint eine naheliegende Lösung zu sein, aber auch langes Stehen belastet deinen Körper.

Im Idealfall solltest du vermeiden, zu lange in der gleichen Position zu sitzen. Kleine Veränderungen wie der Wechsel zwischen Aufgaben, Stehen und Sitzen und regelmäßige Pausen können ausreichen, um das Energieniveau zu erhöhen und deine Muskeln und dein Gehirn mit Sauerstoff zu versorgen.

Bei der Arbeit aktiv zu sein und zwischen Stehen und Sitzen abzuwechseln, hat viele Vorteile. Zum Beispiel hilft es, die Durchblutung zu fördern und die Blutfette zu senken.

Im stehen wird mehr Fett verbrannt, Gleichzeitig verbessert sich die Sauerstoffaufnahmefähigkeit deines Körpers und du fühlst dich auf Dauer energiegeladener.

Wie kann man sitzende Tätigkeiten reduzieren?

Es gibt viele Möglichkeiten, sich während des Arbeitstages zu bewegen. Hier sind ein paar einfache Tipps, um die sitzende Tätigkeit zu reduzieren.
  • Verwende einen höhenverstellbaren Schreibtisch und wechsle während des Tages zwischen Sitzen und Stehen ab.
  • Nimm lieber die Treppe als den Aufzug oder die Rolltreppe.
  • Wenn du mit dem Auto zur Arbeit fährst, wähle einen Parkplatz weiter weg vom Eingang.
  • Wenn du mit öffentlichen Verkehrsmitteln zur Arbeit fährst, steige eine Haltestelle früher aus und gehe den Rest des Weges zu Fuß.
  • Organisiere "Walk and Talk" Meetings.
  • Wenn du auf die Toilette gehst, mach es dir zur Gewohnheit, nicht die nächstgelegene Toilette aufzusuchen.
  • Benutze einen aktiven Stuhl, wie z.B. Balancehocher, Sitzball oder Sattelstuhl.
  • Stehe in regelmäßigen Abständen auf und mache einfache Dehn-, Beuge- und Balanceübungen.
  • Trinke eine Tasse Kaffee im Stehen, anstatt dich hinzusetzen.
Frau arbeitet im Büro am Schreibtisch

Kleine Veränderungen machen einen Unterschied

Ein kleiner Schritt in diese Richtung ist die Anschaffung einer höhenverstellbaren Werkbank oder eines höhenverstellbaren Schreibtisches und einer Stehmatte am Arbeitsplatz. Achte darauf, deinen Körper zu dehnen, wenn du vom Sitzen zum Stehen wechselst. Jede körperliche Aktivität zählt und das kann dir helfen, den ersten Schritt zu tun.
Ein Balance Board wird für die Arbeit am Stehtisch verwendet
Balance-Board BACK APP
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Eine ergonomische Fußmatte an der Werkbank sorgt für Entlastung bei der Arbeit im Stehen.
Arbeitsplatzmatte SECURE
Ein Lagerarbeiter zieht einen Palettenhubwagen mit Fracht durch das Lager

Körperliche Arbeit

Ein mobiler Job mit viel schwerem Heben erfordert eine andere Art von Training als eine sitzende Tätigkeit. Es kann sich lohnen, sich vor der Arbeit aufzuwärmen. Lese mehr darüber, wie man schwere Last richtig hebt.

Wir verletzen unseren Rücken oft, wenn wir etwas Schweres vor dem Körper heben und uns dabei zur Seite drehen. Das erfordert eine gute Beweglichkeit in der Brustwirbelsäule, den Hüften und den Schultern, um dauerhafte Schäden zu vermeiden. Um das zu verhindern, solltest du deine Hüften, deinen Rücken und deine Schultern trainieren.

Passe die Trainingsform an dich und deinen Körper an. Versuche, das Training oder die Übung zu finden, die zu der Art und Weise passt, wie du deinen Körper bei der Arbeit einsetzt. Tägliches Dehnen kann sehr nützlich sein.

Medizin für die Seele

Ulf Ekelund ist Professor an der Norwegischen Schule für Sportwissenschaften und einer der weltweit führenden Experten für körperliche Aktivität. Er sagt, dass es eigentlich egal ist, wie lange du dich bewegst, denn ein wenig Bewegung hat eine viel größere Wirkung als gar keine Bewegung.

Bewegung erhöht den Blutspiegel von Serotonin, Noradrenalin und Dopamin, die natürliche Signalstoffe sind. Diese Stoffe wirken u.a. Stress und Depressionen entgegen. Aktiv zu sein ist auch gut für das Gehirn und das Gedächtnis.

FAQ

Stillsitzen bedeutet, geringer Energieverbrauch und geringe Muskelaktivität in sitzender (oder liegender) Position.
Bei sitzender Arbeit sind deine größeren Muskelgruppen, insbesondere die Gesäß- und Beinmuskeln, inaktiv und dein Energiestoffwechsel ist niedrig. Außerdem wird die Blutzirkulation im Körper und im Gehirn reduziert, was deine Konzentration und Leistungsfähigkeit verringert - und dich müder macht.
Durchschnittlich wir 9,2 Stunden.
Sesshaftes Verhalten erhöht das Risiko für Volkskrankheiten wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Typ-2-Diabetes, erhöhte Blutfette und häufige Krebsarten.
Einmal pro Stunde sollte die Sitzposition gewechselt werden und Bewegspausen eingelegt werden.
Die Muskeln, die die Wirbelsäule stabilisieren und schützen, werden geschwächt, so dass du leichter steif und verspannt in deinen Muskeln und Gelenken wirst.
Unterbrich dein sitzendes Verhalten während des Tages, aber vergiss nicht, dass es auch wichtig ist, in deiner Freizeit aktiv zu sein, um deinen Körper zu stärken.
Zu langes Stehen ohne ausreichende Erholung ist anstrengend für den Körper, besonders für die Muskeln in den Beinen und im Rücken. Deshalb ist es gut, die Arbeitsposition im Laufe des Tages zwischen Sitzen und Stehen zu variieren.