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Was ist eigentlich Ergonomie?

Ergonomie ist ein zentraler Begriff im Zusammenhang mit der Arbeitsumgebung. Sie zielt darauf ab, Arbeitsplätze so zu gestalten, dass sie Gesundheit, Wohlbefinden und Leistungsfähigkeit unterstützen. Durch eine richtige Körperhaltung und den Einsatz geeigneter Hilfsmittel können körperliche Belastungen und gesundheitliche Schäden vermieden werden. Gute Ergonomie berücksichtigt dabei nicht nur körperliche, sondern auch psychische und soziale Faktoren sowie die individuellen Bedürfnisse der Menschen.
Was ist eigentlich Ergonomie

Ergonomie ist ein ganzheitliches Konzept

Ursprünglich bezeichnete Ergonomie vor allem die Beziehung zwischen Mensch und Produkt. Das ist nach wie vor wichtig – funktionale Produkte wie Stühle für aktives Sitzen erleichtern den Alltag. Heute geht Ergonomie jedoch weit darüber hinaus: Sie betrachtet den gesamten Arbeitsplatz und passt sowohl die physische Umgebung als auch die Arbeit an die Bedürfnisse der Mitarbeitenden an – auch im Homeoffice.

Individuelle Unterschiede berücksichtigen

Ein ergonomischer Arbeitsplatz passt sich den Mitarbeitenden an, nicht umgekehrt. Wir arbeiten am besten, wenn Arbeitsbedingungen zu unseren körperlichen und psychischen Voraussetzungen passen. Deshalb sollten individuelle Unterschiede – etwa in Größe, Kraft oder Informationsverarbeitung – berücksichtigt werden. Darauf aufbauend lassen sich Aufgaben, Werkzeuge und Arbeitsplätze ergonomisch gestalten.
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Kognitive Ergonomie

Kognitive Ergonomie untersucht die Interaktion zwischen Mensch und Technik. Technik am Arbeitsplatz sollte die menschlichen Fähigkeiten beim Sehen, Hören, Verstehen, Erinnern und Entscheiden unterstützen. Systeme, die nicht zur Art passen, wie unser Gehirn Informationen verarbeitet, machen Arbeit anstrengend. Ein ergonomischer Arbeitsplatz berücksichtigt daher nicht nur den Körper, sondern auch das Gehirn.
Eine Person sitzt in einem Bürostuhl an einem Schreibtisch und arbeitet am Computer, mit einer Pflanze in der Nähe.

Physische Ergonomie

Physische Ergonomie untersucht, wie sich Arbeitsbelastungen auf Muskeln, Gelenke und Wirbelsäule auswirken. Bewegung ist grundsätzlich gesund, Probleme entstehen jedoch bei falschem Heben oder zu schweren Lasten. Um Schäden zu vermeiden, helfen Schulungen in Hebetechniken und Hilfsmittel wie Hebetische oder Mini-Stapler.
 
Immer gleiche Bewegungen, langes Sitzen und falsche Haltungen können zu Belastungsschäden führen. Ein an die Aufgaben und Mitarbeitenden angepasster Arbeitsplatz hilft hier enorm. Verstellbare Bürostühle, höhenverstellbare Schreibtische und ergonomische Arbeitsplatzmatten fördern Gesundheit und Wohlbefinden.

Intensive Handarbeit

Handintensive Arbeit bezeichnet Tätigkeiten, bei denen Hände und Handgelenke ständig schnell bewegt und belastet werden. Dauerhafte Beanspruchung kann zu Beschwerden in Händen, Armen, Schultern und Nacken führen. Typische Berufe sind Küche, Gebäudereinigung, Postsortierung, Montage oder Pflege.
Eine Person, die an einer höhenverstellbaren Werkbank in einer Werkstatt arbeitet.

Entdecke unsere Blogbeiträge rund um Ergonomie am Arbeitsplatz

Akustische Ergonomie

Lärm umfasst alle Geräusche, die unerwünscht sind und die Arbeitsumgebung stören – von lauten Maschinen bis zu Hintergrundgeräuschen wie Lüftungsanlagen im Büro. Lärm muss dabei nicht besonders laut sein, um schädlich zu wirken, doch ab etwa 85 dB besteht ein Risiko für Hörschäden.
 
Lärm und schlechte Akustik können Stress verursachen. Wer viel spricht, riskiert bei störender Geräuschkulisse sogar Stimmprobleme, weil er lauter sprechen muss, um verstanden zu werden. Schallabsorber, Tischteiler und schalldämpfende Trennwände reduzieren störende Geräusche und schaffen ein angenehmeres Arbeitsumfeld. Schallergonomie ist ein wichtiger Faktor für einen gesunden Arbeitsplatz.
Eine Person sitzt auf einem Sofa in einer Lounge-Umgebung und hat ein Tablet auf dem Schoß.
Schreibtischlampe neben einem Stapel Bücher auf einem Schreibtisch. Sanftes Licht macht den Bereich hell.

Visuelle Ergonomie

Ungünstige Beleuchtung am Arbeitsplatz kann zu Kopfschmerzen, Augenproblemen und ungünstigen Arbeitshaltungen mit Muskelverspannungen führen. Wer seine Arbeit nicht richtig sehen kann oder geblendet wird, arbeitet unkomfortabel und weniger effizient. Überprüfe daher die Beleuchtung, damit sich alle wohlfühlen und produktiv arbeiten können.

Die Bedeutung von Bewegung

Die meisten wissen: Zu viel Sitzen ist ungesund. Es kann Rücken- und Nackenprobleme verursachen, die Sauerstoffversorgung verringern und das Risiko bestimmter Krankheiten erhöhen. Laut der schwedischen Gesundheitsbehörde fördert körperliche Aktivität sowohl die körperliche als auch die psychische Gesundheit, verbessert Konzentration, Lernvermögen und Schlafqualität. Denk daran, regelmäßig Pausen einzulegen und gemeinsam zu dehnen!
Eine Person läuft auf einem Laufband am Schreibtisch und fördert so die Bewegung im Büro.

Ergonomische Lösungen für den ganzen Arbeitsplatz

Zusammenfassung

Der Blogbeitrag erklärt, was Ergonomie wirklich bedeutet. Es geht nicht nur um die richtige Arbeitshaltung oder den Einsatz ergonomischer Hilfsmittel, sondern darum, Arbeitsumgebung und Arbeitsmethoden an die individuellen Voraussetzungen anzupassen. Gute Ergonomie erfordert einen ganzheitlichen Ansatz, der Aspekte wie Belastungsergonomie, Geräusch- und Licht-Ergonomie, kognitive Ergonomie, Risiken bei repetitiver Arbeit sowie die Bedeutung regelmäßiger und abwechslungsreicher Bewegung berücksichtigt.

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FAQ

  • Ergonomie ist die Forschung über die Funktionen des menschlichen Körpers bei der Arbeit und die Anpassung der Arbeitsumgebung, um die Abnutzung des Körpers zu minimieren.
  • Mit einem verstellbaren Bürostuhl und einem höhenverstellbaren Schreibtisch kann der Büroplatz an den Nutzer angepasst werden. Außerdem sollte es viel Beinfreiheit und ausreichend Abstand zum Bildschirm geben.
  • Das Wichtigste ist, dass man seine Sitzposition häufig ändert und zwischen Sitzen und Stehen abwechselt.
  • Bei sitzender Tätigkeit ist es wichtig, Bewegung in den Arbeitstag einzubauen, z. B. durch kleine Pausen, Bewegung in den Pausen und Spaziergänge in der Mittagspause.
  • Häufige Ursachen für wiederholte Überlastungen in der Büroumgebung sind wiederholte monotone Bewegungen vor dem Computer oder eine ungesunde Arbeitshaltung.
  • Das Wort Ergonomie kommt aus dem Griechischen: ergon bedeutet Arbeit und nomos bedeutet Gesetz, Regel.
  • Im schlimmsten Fall können unnatürliche Arbeitshaltungen zum Beispiel zu Verletzungen durch wiederholte Belastungen und chronischen Problemen führen.

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